Wsewolod Nekrassow

geb. 1934 in Moskau, gest. 2009. 1955-1960 Studium an der philologischen Fakultät des Staatlichen Pädagogischen Instituts in Moskau; Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre Zugehörigkeit zum Dichter- und Künstlerkreis von Lianosovo; konkrete und visuelle Poesie; in den 1970er Jahren einer der Begründer des Moskauer Konzeptualismus. Bis zur Perestrojka mit Ausnahme einiger Kindergedichte lediglich Veröffentlichungen im Samisdat und außerhalb der Sowjetunion. Ab 1989 Buchpublikationen seiner lyrischen und essayistischen Texte in Russland. Träger des Andrej- Belyj-Preises „Für besondere Verdienste um die russische Literatur“ (2007).

Werke
  • Stichi 1956 - 1983 [Gedichte 1956 - 1983], Vologda: Biblioteka moskovskogovo konceptualizma Germana Titova, 2012. Hg. M. Suchotin, G. Zykova, E. Penskaja
  • Avtorskij samizdat [Autorensamizdat]: 1961-1976, Moskau: Sovpadenie, 2013. Hg. M. Suchotin, G. Zykova, E. Penskaja


Übersetzungen (Bücher und Zeitschriftenpublikationen)
  • Freiheit ist Freiheit. Inoffizielle sowjetische Lyrik, Hg. L. Ujvary, 1975
  • In: Schreibheft. Zeitschrift für Literatur 29, 1987.
  • In: Kulturpalast. Neue Moskauer Poesie und Aktionskunst, Hg. G. Hirt/S. Wonders, 1984, 19-47 [mit Audiokassette].
  • Kleine Landschaftsgedichte, in: Lettre International 9, 1990.
  • Dojče Buch. Der Eifer der Kunst des Nichtseins oder Chronik mein-deutscher Beziehungen der Reihe nach, Hg. G. Hirt/ S. Wonders, W. Eggeling, 2002.
  • In Vorbereitung: Ich lebe ich sehe: Ausgewählte Gedichte, Helmut Lang (2016) Herausgegeben und übersetzt von Günter Hirt und Sascha Wonders.

Im Internet:

Entfaltung von Maßnahmen

»So ein / Gesetz / Der Erhaltung / Ein Gesetz / Der Erhaltung / Wovon?« Gedichte von Wsewolod Nekrassow, in deutscher Übersetzung von Sascha Wonders und Günter Hirt sowie englischer Übersetzung von Ainsley Morse und Bela Shayevich.



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