Политику

»Algen gab es da – phrygisch, Pentatonik von Kleinigkeiten, / du warst dir selbst bewusst, und wolltest eine Jacht / vor Anker legen in einem Wasserloch, seine Tiefe / überstieg dich (du hättest dich darin verschluckt).« Für Arkadij Dragomoščenko ist Sprache nichts, das schon immer benutzt und in Besitz genommen wurde, das vorgeformt und präfiguriert wäre. Im Gegenteil, Dragomoščenko betont: Sprache kann nicht besessen werden, denn sie ist immer unvollständig«. »Je est un autre, die Poesie ist immer woanders.« Drei Elegien in drei Sprachen. 


»Russland ist nach wie vor ein Dostojewski-Land«

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über russische und deutsche (Laut-)Dichtung, fremdsprachliche Einflüsse und das Verhältnis zu seinem Geburtsland.


Die Liebe zur Anarchie

»Seine Neigung zur intellektuellen Ketzerei war unbezähmbar, sein rebellischer Eigensinn stets größer als die Fähigkeit zum wohltemperierten Kompromiss«. Michael Braun über Hugo Ball und Bakunin.


»Ich kann in der Luft schreiben« – Gespräch mit Valeri Scherstjanoi

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über Hugo Ball und seine russische Übersetzung von »Karawane«, über die mystisch-religiösen Hintergründe der Lautpoesie, und darüber, wie das alles mit dem Futurismus und seiner eigenen Kunst zusammenhängt.



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KARAWA.NET ERSCHEINT EIN MAL IM JAHR / ISSN 2192-1954


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