Der Pirat der von Pi den Wert nicht kennt

Der Pirat der von Pi den Wert nicht kennt. Wer war zuerst da, und wer ist wessen Kind, der Papagei des Piraten oder der Parrot of the Pirat? Das A und I dieser Fragen beantwortet vielleicht Eugene Ostashevsky Zyklus aus einer Zeit wahrer Seeräuber. Freibeuter unter der Flagge Wittgensteins und logische Fragen inklusive. 


Der frischeste Tote

»ist nicht grenze / ist narbe die sich öffnet / die linie die von den toten die lebenden trennt« - Drei Zombie-Gedichte von Lucio Greco.


SMOOTH PALMSTRÖM MOKKA DRINKPOEM

Cocktailstunde nach einem Rezept von Armin Steigenberger.


neu-jerusalem (der vierte Teil)

»predigt des betrunkenen wagenblast an die mohikaner; casino des / stockbridge-reservats, nahe red springs / wisconsin (der dachs- / staat; amerikas molkerei; der bleib-ein-bißchen-länger-staat)« - Von Ulf Stolterfoht.


Ekstasen auf dem Letternfeld

Die Künstlerfreundschaft zwischen Franz Mon und Carlfriedrich Claus dokumentiert ein Band, der 2013 im Kerber-Verlag erschienen ist. Den Briefwechsel (1959-1997) beider Künstler in visuellen Texten und Lautblättern hat Michael Braun für karawa.net gelesen.  


Neuer Einstieg („Weiter Achtern“ nach vor und zurück)

Freuen darf man sich auch über Christian Steinbachers (des Luftikuss 2015) poetologischen Brief nebst Klang- und Textproben aus Tief sind wir gestapelt: Gedichte sowie über seine mit Norbert Trawöger und Brigitte Mahlknecht veranstalteten Luftikusse. 


ARAKAWA

Sequenzen erzählen, auf einem Blatt, von Blatt zu Blatt, auf drei Ebenenen: Poetisch, theoretisch, biographisch. Sequenz & Progression von Klaus Peter Dencker.


Grundfisch

Eine Frage von Walter Pilar.

 


Was Neues, was Altes und was Blaues

»was ich nicht auszusprechen weiß / nehme ich trotzdem in den Mund.« - Drei Gedichte von Georg Leß.


wir waren piloten

Ein Flug in vier Pilotengedichten des Dichters Crauss.

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ÄsthetIn Kuhlnis

»ÄsthetIn Kuhlnis verlässt Terrasse um Terrasse, und hält erst mitten aufm Meer neben Captain Morgensterns Üboot inne (innen). Ein Jahreskontext der Genitivmetwaffe zur Eindämmung postmoderner Albernheit süffisanten Lehms.« Zusammengestellt von Konstantin Ames und präsentiert von Norbert Lange.


Emoticons kommentieren die Partie

»Emoticons kommentieren die Partie / verwischen nach jedem Wort /
all jenes was wir nicht sagen sollen / außer gut flankiert von irgendeiner Geste / die höchstens zufällig zu Kühnheit führt« Ein Gedicht von María Eugenia Ayala.


A BRASILEIRA

Zé do Rocks Beitrag zur Völkerverständigung und ewigem Frieden zwischen Brasilien und der BRD; mit einer unerwarteten Schlusspointe.


Seele frei / l'âme

»frühmorgens flugs das miese das / vielzuviel sonne trübschwarz / und wieder gewütet das wie / wieherte wuchtete wem / was ins auge« - Ein kurzes Langgedicht von Christian Prigent.


Das Sehen versuchen

»Das Sehen des Sammlers gehört zur Biografie des Sehens des Sehens. Es
gehört in die Sammlung. Es fächert den Weg etwas platt. Das Sehen des
Sammlers ist Ansehen.« - Kapital 1 von Birgit Kempkers großer Betrachtung, nebst acht Videobotschaften.


Elementare Gedichte No. 24-26

»Die weibliche Linke, / die männliche Rechte: / Zwei Tänzer, / steif von den Standards mit den Jahren –« – Elementare Gedichte von Ulrich Koch.


E.v.F.-L. - Mein Mund ist lüstern

»An seiner höchst ureigensten Küste — / Betwixt seiner persönlichst ererbten / „Dreckwüste“ — / Trübt das „Hunnengewissen“ des / Kaptäns Mücke!« - Poesie und Collagen der DADA-Baroness Elsa v. Freytag-Lohringhoven.


sappho rüsten

Ist Playmobil das Gegenteil von Pathos? Der Dichter Dirk Uwe Hansen fragt den Gräzisten Dirk Uwe Hansen; im Poem sappho rüsten wird ihm Antwort in Bild, Ton und Text.


küsse, bisse

»fünf schweißerfüllte sonnen / wie eine reife südfrucht aufgebrochen / wie spreu vor winden / aus dem firmament geholt« - Kerstin Preiwuß setzt Kleists Penthesilea neu zusammen. Zum Lesen und Hören.


Fucking God

»Euer Traum wird euch auf dem Land erwürgen und ihr werdet nicht mal bemerkt dabei.« Ein schöner Traum von Sarah Elena Müller.


artist-in-residence

»Küstenstreifen sollten doch verheert aussehen       von der See / geschliffen & porös« - Catherine Hales’ Sehentgrenzung.


Kann man im Oman einen Frauenroman schreiben?

»Reich geschmückt mit Blumen, keine Heizung, kein Strom, kein Licht,
nichts zu essen, Kohlrüben und Brot mit Mäusedreck, so zogen die
Soldaten an die Front. Wo waren Sie beim Tanzabend gestern?« - Claudia Basrawi holt Erkundungen ein; über Seargent Gammel und die Möglichkeiten des Frauenromans im Oman.


Es geht nicht um den Körper

»Es geht nicht direkt um den körper / Es geht nicht um ihn noch um seine / gewohnheit / diener zu sein oder werkzeug / des denkens und der willensäußerung« Ein Gedicht von Montserrat Álvarez.


Drei Monate ohne Regel wie die drei roten Ampeln

»Sie erwartet ein Kind, wie man um fünf Uhr morgens  / auf den Bus wartet. Ein Kind / das tödlich verunglücken wird wie Marco Antonio Vidal Parraguez, / von dessen Tod wir erst drei Wochen später erfahren werden.« Drei Gedichte von Enrique Winter.


DIE SPRACHTERRORIST_INNEN

»Dann wären noch da die wortschaz-verbote.« - Ein Essay in wunschdeutsch, ultradoitsh-S, ultradoitsh-U und kaudadeutsh von Zé do Rock klärt über die Vorteile der Gründe für ihre Missachtung auf.


Echolots Zornesmahl

»Was ist er entwichen. Einem Eihologramm? Einer sauber entfernten / Chip-Zyste? Der Neue-Knochen-Mann ist clean; bis in die engste / Zehnagelritze sterilisiert« - Ablöse- bis Zornesmahltexte von Sonja vom Brocke


Vor dem Gesetz

Ein Kapitel aus dem Vers-Essay Wildfire von Andrea Brady: »A sheen of bolt truth lies boldly over the details ...«


Политику

»Algen gab es da – phrygisch, Pentatonik von Kleinigkeiten, / du warst dir selbst bewusst, und wolltest eine Jacht / vor Anker legen in einem Wasserloch, seine Tiefe / überstieg dich (du hättest dich darin verschluckt).« Für Arkadij Dragomoščenko ist Sprache nichts, das schon immer benutzt und in Besitz genommen wurde, das vorgeformt und präfiguriert wäre. Im Gegenteil, Dragomoščenko betont: Sprache kann nicht besessen werden, denn sie ist immer unvollständig«. »Je est un autre, die Poesie ist immer woanders.« Drei Elegien in drei Sprachen. 



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KARAWA.NET ERSCHEINT EIN MAL IM JAHR / ISSN 2192-1954


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