Der Pirat der von Pi den Wert nicht kennt

Der Pirat der von Pi den Wert nicht kennt von Eugene Ostashevsky, übersetzt von Monika Rinck und Uljana Wolf

(Übersetzungen mit freundlicher Unterstützung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD)

 


[Text in English]

Wie viele Piraten braucht man

um von Pi den Wert zu errechnen?

Sicherlich mehr als einen.

Der Pirat der von Pi den Wert nicht kennt

segelt fern der Heimat und segelt alleinen.

 

Er brütet, er wütet, er ist vor Sorge verschandelt, 

ob sein Segelschiff sich in ein Sieb verwandelt, 

 

ob eins dieser Seemonster den Mast ihm stiehlt, 

ob es keine Milch für sein Müsli gibt (früher gab es das nie) …

 

Auf ein Nasenneben-Sinuslied wird allseits kurvig angespielt.

„Was ist das? Hat sich mein Bildschirmschoner losgemaRRGHcht?“ klagt in Rage der

Pirat.

 

„Oller GraRRGHntler“, schreit der Papagei

graRRGHd auf seiner Schulter, neben dem PeRRGHlenoRRGHring

 

„Fängst du schon wieder an“, sagt der Pirat mit dem Perlenohrring

aber der Papagei tut plötzlich so als Huch, wo ist denn mein Hörsinn?

 

Skizzieren sie den Unterschied zwischen den Regeln, die für Piraten 

und denen, die für Papageien gelten.

 

Wie wärs damit: Der Pirat grantelt (intransitives Verb: „zornigen Verweisen

Ausdruck verleihen“),

aber der Papagei brabbelt (intransitives Verb: „Sachen sagen, die sich von anderen

dadurch unterscheiden, dass sie unverständlich sind“): 

 

Der Pirat weiß sich in höchstem Maß zu schätzen.

Der Papagei ignoriert ihn fast bis zum Letzten.

 

Das sollen also die Regeln sein? Das sind doch eher so Beschreibungen. 

Okay, okay… Wie wärs damit: 

 

Der PapAgei kAckt den PirAten An

aber der PirAt kAAckt nicht den PApAgeien An.

 

Ja, das kommt der Sache

schön näher!

Können wir noch 'was PropAgAndA haben? 

 

 

Der Papagei ist ganz verzagt Der Pirat arbeitet fieberhaft am
als säße wer auf dem Signifikat. Gesichtsausdruck: Superknallhart.
   
Der Papagei wiegt sich Der Pirat trägt seine Hosen ¾ des Wegs
von Pfote zu Pfote (auf russisch: lapa) arschwärts, wie ein Klempner, der nach zu
  vielen feuchtfröhlichen Gängen beginnt
  Zeichen zu erbrechen wie ein RApper.
   
Der Pirat stempelt einen Smily auf  Der Papagei kann nicht zwischen alle und
seine Flagge (Jolly Rogers, manche unterscheiden, was erfolgreich
Wortschatzinsel!) verhindert, dass er aus Alabama (mit einer
  Bandage auf dem Knie (Alabama zappelnd vor
  Bananen) anreist, um im Ibn-Battuta
  Kulturzentrum (& al Fresco Dining Experience
  in Somalia)) aufzutreten.
   
Der Pirat posiert gerne auf dem Achter- Der Papagei alsdann erbleicht, wiewohl
oder ist es das Kackdeck? – und ruft unentschieden bleibt, ob dies der
„Ahoi, Matjes!“mit nichts als einer Splitternacktheit des Piraten sich verdankt
Blumenkette bekleidet. oder mehr der Spießerfadheit seines
  Eigenseins.

 

Der Pirat identifiziert sich eher mit Mary Ann als mit Ginger in Gilligan's Island

Der Lieblingsfilm des Piraten ist Yentl, mit Barbra Streisand. 

 

 

 

[Text in English]

Der Pirat die Spanische See durchjettet

Sein Schiff das kurvt eine Markoffkette 

 

Er lehnt am Bug und trinkt Sekt mit Limette 

Er schlürft ein den prickelnden Wind 

 

Aber der Papagei, der lieber nicht Migräne hätte

wünscht sich ganz woanders hin

 

Oft denk’ ich über das Verhältnis von Erfahrung und Sprache nach,

sagt der Pirat der von Pi den Wert nicht kennt

 

All diese Dinge stoßen uns zu, bloß können wir sie nicht immer beschreiben:

Wie lassen sie sich trotzdem unterscheiden?

 

Ist meine Frage vielleicht irgendwie huch, Wissen ist Fluch, Leuconoe

oder kann man auf der Divergenz des Sprachlichen und Außersprachlichen bestehen? 

 

Nimm uns, zum Beispiel, wo du so viel mehr sprichst als ich, 

ist deine Erfahrung vom Meer eine wesentlich – und hier meine ich „wesentlich” –

andere als meine? 

 

Weiterhin, kann ich überhaupt eine Erfahrung verstehen, die anders ist als meine,

nämlich authentisch deine, oder eher: meine Erfahrung, wo sich das Pronomen 

aber auf jemand andere als mich bezieht? 

Gleichermaßen, wenn ich eine Freundin hätte, wie könnte ich ihrer Subjektivität

Gerechtigkeit widerfahren lassen

 

und sie so behandeln, wie man nach Kant jedes Wesen behandeln sollte,

zuerst aufgrund ihrer Menschlichkeit und dann aufgrund ihres meine-Freundin-Seins? 

 

Müsste ich dafür nicht die Zeichen unserer Verschiedenheit ignorieren, wie zum Beispiel,

sagen wir mal, die hervorstechenderen unter unseren sexuellen Merkmalen,

oder sollte man lieber direkt sagen „Guck, hier sind deine sexuellen Merkmale,

hier sind meine. Sie scheinen ja verschieden zu sein. Ich weiß nicht genau,

was ich jetzt machen soll. Eigentlich macht es mir Angst.”

 

Eigentlich machen mir viele Dinge Angst. Neulich zum Beispiel, als wir dieses

Handelsschiff attackierten

– was war nochmal sein Kurs, wars nicht von Cartagena nach Alba Longa gondelnd? –

und es für seine Ladung aus Bedauern überfielen

 

und ich den feindlichen Kapitän bestürmte, in der rechten meinen fabelhaften und von

Muttern mit Perlenstickerei nach Zitaten von Sydney Dobell ornamentierten

Falchion,

(Dobell von der spasmodischen Schule), in der linken mein doppelflotter

Blunderbuss Nr. 00,

 

überall war Qualm von Kanonen Blut in Strömen und wildes Stöhnen der tödlich

Verletzten oder nur innerlich Aufgehetzten –

und er kämpfte ohne Zweifel gut, mit seinen zwei Krummsäbeln und seiner Handkanone,

wenigstens bis ich ihm den rechten Arm abhackte – warte, wars der linke? – nein,

das war zu meiner Linken, also seine Rechte wird's gewesen sein–

 

und plötzlich wurde mir Angst – wovor weiß ich nicht –, dass ich nichts von alle dem

in Sprache ausdrücken können würde,

dass die Erfahrung aus der sinnlichen Welt verschwinden und sich zugleich in mir

verwurzeln würde, 

 

unartikuliert; unsagbar; und darum nicht mal wirklich ein Ding; ganz sicher nicht 

meins, aber auch nicht das von jemand anderem; ausschließlich meins,

unveräußerlich,

 

mich zugleich in mir selbst und außerhalb meiner selbst einschließend, 

in Einzelhaft, wie Küchelbecker in der Peter-und-Paul-Festung, nur ohne Klopfsignale, 

 

und auch die Festung unsagbar, die Wachen, und Küchelbecker höchstselbst, 

und auch Küchelbecker nicht nur in der Rolle von Küchelbeckersondern in der Rolle der

Wache von Küchelbecker

 

und alles die ganze Zeit unsagbar und ungeifbar und immateriell

aber gleichzeitig ein bißchen unbehaglich und ruhelos, fast unmerklich, aber doch

irgendwie unbehaglich

 

 

 [Text in English]

Hör mal, Papagei, sagt der Pirat, 

die Lichter sind verloschen all überm Ozean

und wir sind alleine. Welche Worte

passen wohl für diesen Anlass, mein 

Firkel… Forkel… wie hieß nochmal 

der beste Dings von Winnie Puuh? Ferkel,

sagt der Papagei. Richtig, sagt der Pirat, 

und gleichen wir ihnen nicht aufs Haar,

Bildnis einer Freundschaft, falls je eine war? 

Weiß nicht genau, sagt der Papagei.

Soll ich vielleicht lieber, sagt der Pirat, ein

anderes berühmtes Paar bemühen,

Sokrates and Alkibiades? Nein, sagt 

der Papagei. Was ich sagen will, sagt 

der Pirat, ist jenes: so wie ein Omelett 

andere Eigenschaften besitzt als die

von Eiern, Milch, Käse und den übrigen Teilen,

so sind ein Pirat und ein Papagei 

mehr als ein Pirat ohne Papagei, 

mehr als ein Papagei ohne Pirat. 

Auch ist die Nummer zwei verschieden von 

zwei Einsen: sie ist gerade, zwei Einsen nicht, 

sagt Sokrates in Hippias Maior

Was Sokrates sagt, ist mir schnuppe, 

sagt der Papagei, denn ich fühle einfach,

dass du mir fremd bist, Pirat. Ich fühle

zwischen uns keine Nähe, du kannst mich

nie wirklich verstehen. Dir bin ich doch bloß

ein x-beliebiges Täubchen. Neinnnnn, 

ruft der Pirat, wie kannst du sowas sagen? 

Ist die Nacht am Werk, ihre Schwärze? Nein, Papagei,

Sterne leuchten, auch wenn Wolken sie verkleiden…

Und wir beide sitzen an Bord eines Schiffs,

das uns ins Unbekannte trägt und das uns

dort zusammen hinträgt. Aber vielleicht 

war es so nie geplant, sagt der Papagei,

vielleicht sind wir nur zufällig hier. 

 

 

 [Text in English]

 

PIRAT: Wie nennt man eine logisch unvermeidbare indigene Person?
   
PAPAGEI:  Was?
   
PIRAT: Einen a priori Maori!
   
PAPAGEI: Frown
   
PIRAT: Ich erklärs dir. Der Pirat segelt an einer tropischen Insel 
  entlang und ohne jede Referenz auf Sinnesdaten weiß er
  einfach, dass dort bereits jemand lebt.
   
PAPAGEI: Für etwas, das so dumm und unsensibel ist wie das, was
  du eben gesagt hast, braucht es keine Erklärung. Kann
  ich dir eine Frage stellen?
   
PIRAT: Und du bist Mister Sensibel.
   
PAPAGEI: Was meinst du: Ist die Welt vernünftig?
   
PIRAT: Woher soll ich das wissen?
   
PAPAGEI: Okay, glaubst du, dass sich irgendwo da draußen in der Welt 
  ein Unlösbarer Logischer Widerspruch finden lässt?
   
PIRAT: Ja, ich glaube, irgendwo schon. Es ist eine sehr große Welt.
   
PAPAGEI: Dann gibt es kein a priori.
   
PIRAT: Wie bitte?
   
PAPAGEI: Logischer Widerspruch irgendwo ist eine Gefahr für logische 
  Konsequenz überall. Da alles die Konsequenz eines logischen
  Widerspruchs sein kann, auf die gleiche Weise wie wenn
  du etwas durch Null teilst, du jede Zahl erhältst.
   
PIRAT: Es ist nicht erlaubt, durch Null zu teilen.
   
PAPAGEI: Von wem?
   
PIRAT: Was meinst du mit: Von wem?
   
PAPAGEI: Bei solchen Sachen muss du immer fragen cui bono.
   
PIRAT: Dieses Gespräch ist K.L.E. Kein Latein erlaubt. Ich bin ein Pirat.
  Sprich mit mir über etwas auf dieser Seite meines intellektuellen
  Horizonts. Wie Eingeborene.
   
PAPAGEI: Dann sagen wir, ein Pirat segelt an einer tropischen Insel entlang
  und er weiß einfach, dass sich Eingeborene darauf befinden.
  Bedeutet das, dass sich Eingeborene darauf befinden? 
   
PIRAT: Wenn er es weiß, dann muss es wahr sein. Etwas das falsch ist, 
  kann man nicht wissen.
   
PAPAGEI: Aber wenn es irgendwo auf der Welt eine Unlösbaren Logischen
  Widerspruch gibt, dann kann er es wissen, es kann sich aber
  dennoch als falsch herausstellen. Diese Insel könnte verlassen sein.
  Oder es könnte sich dort nur Piraten befinden, die alle nach ihren
  Eingeborenen suchen. Oder sie könnte sowohl verlassen sein und von 
  Piraten wimmeln.
   
PIRAT: Nein.

 

 

 

 [Text in English]

Nun werd' ich wohl nie 

zu der Selbsthilfegruppe für Piraten

gehen. – Und ich nicht zu der

für die Co-Abhängigen. – 

Das ist eben die Crux

mit den verlassenen Inseln.

Die ganze Zeit willst du

dein Leben ändern und dann 

mit einem Mal 

bist du auf einer. – Was willst du 

damit sagen? – 

Ich bin mir nicht ganz sicher. – 

 

Was wenn wir nur 

glauben, wir sind auf 

einer verlassenen Insel,

aber in Wirklichkeit 

haben wir ein 

Aufenthaltsstipendium?– 

Wo sind die Dichter?– 

Wir sind die Dichter. – 

Und wo sind die Schnittchen? – 

Daran hab ich nicht gedacht. – 

 

Könntest du mich

mit Sonnenmilch 

einreiben? – Warum machst 

du das nicht selbst? – 

Da ist eine unerreich-

bare Stelle zwischen 

meinen Schulterblättern

und ich bin sehr 

besorgt, dass sie bald

wehtun wird. – Dann dreh

dich einfach auf den Rücken! – Nein,

bitte! Ach bitte, bitte, bitte! – 

Wegen Dir hab

ich dann Sonnenmilch 

überall auf meinen

Federn! Du begreifst 

einfach nicht, 

was ich durchmache

wegen dir. – 

 

Wenn du gestrandet wärst

auf einer verlassenen 

Insel, welches Buch 

hättest du dann gerne 

bei dir? – Was meint du mit 

„wenn?“ – Was meinst du mit

„was meinst du mit „wenn“?“ – 

Ich meine: Was meinst du 

„Wenn“. – Ich meine „wenn“. – 

 

Warum hast du 

kürzlich gesagt,

es sei schwierig,

gemeinsam 

auf einer verlassenen

Insel gestrandet

zu sein? – Aber es

ist schwierig,

gemeinsam auf einer 

verlassenen Insel

gestrandet

zu sein. – Warum ist 

es schwierig,

gemeinsam

auf einer verlassenen

Insel gestrandet

zu sein? – Naja, ich 

meine … was ist so seltsam 

daran zu sagen,

es ist schwierig,

gemeinsam auf 

einer verlassenen Insel

gestrandet zu sein?

– Liegt es an mir?

– Es liegt nicht an dir. – 

Es liegt an mir, 

das meintest du, 

stimmts? – Es liegt nicht 

an dir, es ist 

einfach schwierig, 

gemeinsam auf 

einer verlassenen 

Insel gestrandet

zu sein. – Mach schon, 

sag es, es liegt an

dir. – Okay, es liegt an

dir. – O warum

hast du das gesagt? – 

 

Welches Buch würdest du

als Schiffbrüchiger 

auf eine einsame Insel 

mitnehmen? – Ich 

hoffe, dieser Schiffbruch wird uns 

nicht irgendwie voneinander entfernen. – 

Entfernen? Wohin sollen 

wir uns denn entfernen? 

Es wäre alles viel, viel 

einfacher, wenn wir

vor unserem Schiffbruch

die Therapie für

Piraten-und-Papageien 

gemacht hätten. – O 

nicht schon wieder das. – 

Es ist wahr! Hätten wir 

vor unserem Schiffbruch

eine Therapie gemacht, wärst du 

jetzt rationaler.

Du meinst, ich wär hier 

der Nichtrationale? Du bist ein sprechender 

Vogel! – Ich bin ein Papagei! – 

Papageien können nicht sprachlich

improvisieren. Wittgenstein 

erwähnt dich als ein 

Beispiel für Leute, die aussehen,

als könnten sie sprechen, bloß

tun sie's nicht.* – Dein Wittgenstein

sollte seinen Mund halten, wenn 

er keine Ahnung hat,

wovon er spricht! – 

Lass Wittgenstein in Ruhe, mein Freund. 

Der übliche Sprachgebrauch 

stellt es klar: Papageien plappern nach. 

Du darfst nur wiederholen,

was andere sagen. – 

Wie meinen? Ich bin 

ein emanzipierter

Papagei. Ich verspreche hiermit, 

dass ich in dem unwahrscheinlichen Fall,

dass Sie etwas der Wiederholung wertes

sagen, es auch 

wiederholen werde. – AAARRRGH!!! 

Warum kannst nicht ein bisschen mehr wie 

Kapitän Macgregors Vögelchen ein?  

O mein Gott! O mein Gott!

Du liebäugelst mit Carmen!

Du liebäugelst mit Carmen!

Ich kann es nicht fassen, Du 

steigst anderen Papageien

nach! – Ach komm! Ich liebäugele nicht mit

Carmen! – Du liebäugelst nicht

mit Carmen,

es sei denn, du liebäugelst

mit Carmen. O womit hab ich 

das bloß verdient?! – 

 

Wenn du gestrandet wärst – 

Hör einfach auf damit, ja? – 

Aufhören womit? – Du weißt schon, womit.- 

Nein, weiß ich nicht. – AAARRRGH! –

Warum sagst du das?

Ich bin der Pirat, das ist 

mein Text. – Du verletzt

mich. – Nein, wirklich,

welches Buch würdest du am liebsten 

mitnehmen, wenn du 

auf einer verlassenen 

Insel gestrandet wärst? – 

Ich weiß es nicht, 

Pirat! Wie wäre es mit diesem Buch? – 

Dieses Buch? Aber da

kommst du drin vor. – Na und? – 

Und ich komm auch drin vor! – 

Na guck mal einer an! – 

Aber was bedeutet 

eigentlich dieses Buch? –

Woher soll ich wissen,

was dieses Buch bedeutet,

wenn ich selbst drin vorkomme? – 

Du meinst, du kannst dich 

nicht vom Lehrbuch lösen? – 

Du denn? – Ich bin ein Pirat! – 

Der Hut ist da 

ein totsicheres Zeichen. – Aber 

wohin können wir uns jetzt 

wenden? – Überall hin. Jede 

Richtung wäre

genau dieselbe wie

jede andere. Wir

sind auf einer Insel. 

 

 

 [Text in English]

Ich gewöhne mich langsam so sehr an die Insel, dass sie mir wie eine zweite Kindheit

vorkommt. 

 

Was, wenn wir niemals gerettet werden. 

 

Vielleicht solltest du unsere Katastrophe als Gelegenheit begreifen, ein besserer

Mensch zu werden. 

 

Ich will kein besserer Mensch werden, ich will ein besserer Papagei werden. 

 

Wie wärest du, als besserer Papagei? 

 

Es gibt immer Potenzial zur Verbesserung, ich könnte neue Worte lernen. 

 

Du hast bereits ein so großes Vokabular, insbesondere für einen Nichtmuttersprachler. 

 

Warum bin ich ein Nichtmuttersprachler, ich spreche deine Sprache schon so lange,

dass ich genausogut Muttersprachler sein könnte. 

 

Es ist meine Muttersprache, deine Muttersprache ist Papagei. 

 

Ich hab Papagei vergessen. 

 

Deine Muttersprache ist das, was man von der Kindheit an lernt, und in deinem Fall

ist das Papagei. 

 

Ich habe so lange deine Sprache gesprochen, dass ich Papagei vergessen habe. 

 

Sowas wie einen naturalisierten Sprecher gibt es aber nicht. 

 

Ich spreche ebenso gut wie du und benutzte Wörter, die du nicht benutzt. 

 

Die Wörter, die ich kenne, kenne ich viel organischer und ich fühle deren Bedeutungen

stärker. 

 

Wie würdest du vorgehen, wenn du diese Behauptung beweisen müsstest? 

 

Das sag nicht ich, das sagt die Kognitionswissenschaft. 

 

Dann wiederhol mir deine Kognitionswissenschaft, du Knoggi. 

 

Die Kognitionswissenschaft hat bewiesen, dass nichtmuttersprachliche Prozesse

andere Gehirnbereiche betreffen, andere Mechanismen in Gang setzen und

weniger effizient und langsamer operieren als muttersprachliche Prozesse. 

 

Wirklich, auf welcher Grundlage? 

 

Bildgebende Neuro-Verfahren, die Veränderungen in der neuronalen Aktivität

auf Grundlage von Veränderungen im Blutzufluss zu den betreffenden

Gehirnzellen messen. 

 

O meine psittische Momme, jetzt brauche ich sie mehr denn je. 

 

Ja, zwischen dir und deinen Wörtern wird es immer eine Distanz geben. 

 

O werden sie immer wohnen als Fremde in einem fremden Land.

 

Deine Stimme verrät dich, die Töne klingen nicht, als wären sie in deiner Kehle

an ihrem natürlichen Ort.

 

O mein eigener Körper ist geteilter Meinung über sie. 

 

Hör auf O zu sagen, das klingt, als ob du nicht meinst, was du sagst, sondern

Othello zitierst. 

 

Heißt das, du hast Othello gelesen, Pirat? 

 

Das war Pflichtlektüre im Internat. 

 

 

 [Text in English]

Von wem ist dieser Abdruck hier: 

Ist er angeboren oder angelernt? 

 

Gibts auf dieser Insel etwa andere Papageien 

und wenn ja, was sprechen die,

 

werden wir uns jemals verstehen? Warum 

sollten wir Papageien auf die Zeichen 

 

oder Seufzer anderer zählen, wie könnte

unsere ureigenste Sprache aussehen,

 

schwarze Zunge der Seele, adamitische

Sätze (Adam = erster Papagei)?

 

Wie sähe ich wohl aus, wenn ich

sie quiekste, glupschäugig,

 

zweibeinig, federlos: wen würde

ich bequasseln, wen verlassen – 

 

was wenn mein Glossar verblasste,

in Glossolalie devolvierte

 

am Ende in Vokal-Krakeel?

Wer mit falscher Pracht parliert

 

bald mit ganzer Macht regiert,

da ham was. O ihr fremden Aras, 

 

fremde, fremde Papageien,

gelbschnäblig und schwarzzüngig,

 

Drachen ohne Dragomane, eure Köpfe

verhakt in blättrigen Kronen,

 

was guckt ihr, in eurer Weite

und Breite, eurem Atemangehalte

 

kommt raus kommt raus

wo auch immer ihr steckt.

 

 

 


 

[deutsche Übersetzung]

How many pirates does it take

to calculate the value of pi?

Certainly more than one.

The Pirate Who Does Not Know the Value of Pi

sails on his own, far from home.

 

He’s broody, he’s moody, he’s apprehensive

that the ship he sails will turn into a sieve,

 

that a sea monster will steal his mast, 

that there’ll be no milk for his cereal (there always was in the past)…

 

A sinusitis of sine curves is insinuated all around.

“What is this, some barRRGHmy screensaver?” complains the irate Pirate.

 

“CarRRGHmudgeon!” cries the parrRGHot

right on his shoulder, next to the pearRRGHl earRRGHing

 

“Are you starting again,” says the Pirate with the Pearl Earring

but the parrot suddenly pretends he’s hard of hearing.

 

State the difference between the rules for being a pirate

and the rules for being a parrot.

How about: The pirate rates (an intransitive verb meaning “to voice angry reprimands”), 

but the parrot prates (an intransitive verb meaning “to say things other than those one

understands”):

 

The pirate rates himself highly

but the parrot ignores him almost entirely. 

 

Are those really rules? They are more, like, descriptions.

Okay, okay… How about:

 

The parrOt pOOps On the pirate

but the pirate dOes nOt pOOp On the parrOt.

 

Now that’s 

more like it! 

Can we have additional prOpaganda?

   
The parrot is silent The pirate tries hard
as if someone sat on the sayable, to appear undismayable.
   
The parrot shifts The pirate has his pants ¾ of the way down his 
from paw to paw (in Russian: lapa), butt, like a plumber who after having too many
  at supper starts throwing up signs like a 
  hiphOpper.
   
The pirate stamped a smile over his The parrot can’t distinguish all from some,
standard (it writes his Jolly Roget  which effectively bans him from coming from
jowlier), Alabama (with a bandage on his knee (Alabama
  abounds in bananas)) to do stand-up at the Ibn-
  Battuta Cultural Centre (& al-Fresco Dining
  Experience (in Somalia)).
   
The pirate likes to pose on the aft—or  The parrot blanches when he does that, 
is it the poop?—crying “Ahoy, maties!”   though can’t decide whether it’s more 
while wearing nothing but a flowery for the pirate’s being naked or his own
garland, being shown bland.
 

 

The pirate identifies more with Mary Ann than with Ginger in Gilligan’s Island.

The parrot’s favorite movie is Yentl, starring Barbra Streisand.

 

 

 

[deutsche Übersetzung]

The pirate sails the Spanish Main

His ship describes a Markov chain

He stands at the bow and imbibes champagne

He intakes the tingling air

 

The parrot squints from a migraine

and would rather be elsewhere

I often think about the relationship of experience to language,

says the Pirate Who Does Not Know The Value of Pi

 

All these things happen to us and we can’t always match them with words:

How does that make them different? 

 

Am I asking for something that, like, scire nefas, Leuconoe

or can one maintain a position on the divergence between the verbal and the nonverbal?

 

With us, for instance, since you are so much more verbal than I,

is your experience of this sea essentially other than mine?—and I mean “essentially,”—

 

Furthermore, can I in any way understand an experience that is other than mine, an

experience that is authentically your experience, or rather my experience, but with

the pronoun referring to somebody other than me? 

In the same way, if I had a girlfriend, how might I give her subjectivity its full due, 

 

thereby treating another human being as Kant says she deserves to be treated

already by the virtue of her humanity, and additionally by the virtue of her

girlfriendness-towards-me?

 

Would I need to draw attention away from the signs and symptoms of our difference,

such as, for instance, the more foregrounded of our sexual characteristics?

Or would it on the contrary be best to say straight out “Here are your sexual

characteristics and here are mine. They seem to be quite different. I don’t really

know what to do about that. I admit that it frightens me.”

 

I admit that a lot of things frighten me. The other day, for example, when we attacked

that merchantman 

bound for wherever it was bound—like for Alba Longa from Cartagena, no?—and

boarded it for its cargo of regret

 

as I advanced against the enemy captain with my lucky falchion, the one whose scabbard

has my mother’s beadwork of quotations from Sydney Dobell, he of the Spasmodic

school, in my right hand and my double-sudden blunderbuss No. 00 in my left—

 

there was cannon smoke everywhere and splashes of blood and the hoarse shouts of

the mortally wounded or the simply overexcited—

he fought real well, I must say, with his two scimitars and a hand cannon, at least until I

chopped off  his right arm—wait, was it his left?—no, it was on my left, so it must

have been his right—

 

I suddenly became frightened—I don’t really know of what—that I wouldn’t be able to

represent any of this in language

and the experience would vanish from the sensory world but at the same time take

root inside me

 

unformulated; ineffable; and therefore not even truly a thing; certainly not truly mine

yet also no one else’s but mine; mine exclusively, inalienably 

 

and so locking me at once inside and outside itself

although always in solitary confinement as it were, like Küchelbecker in the Peter and

Paul Fortress but without the tapping code 

 

and also the fortress ineffable, and the guards, and Küchelbecker himself 

and also with Küchelbecker being not just in the role of Küchelbecker but also the

guard of Küchelbecker

 

all the while remaining ineffable and impalpable and incorporeal 

but at the same time barely kind of uncomfortably restless, just a bit, almost

imperceptibly but still uncomfortable 

 

 

 [deutsche Übersetzung]

Listen, parrot, says the pirate, 

the lights have gone out all over the ocean

and we’re alone. What shall I tell you

that might fit the occasion, my

Piggy… Porky… what was his name,

the one that was with Winnie the Pooh? Piglet,

says the parrot. Yes, says the pirate,

are we not just like them,

paragons of a perfect friendship?

I’m not sure, says the parrot.

Would you prefer then, says the pirate,

another proverbial pair of companions, 

Socrates and Alcibiades? No,

says the parrot. I mean to say,

says the pirate, this: just as an omelet

has properties other than the properties

of eggs, milk, cheese, and whatever other parts,

so a pirate and a parrot are more

than a pirate without a parrot

and a parrot without a pirate.

Also the number two is not the same

as two ones: it is an even number, and they aren’t.

Socrates says this in Hippias Major.

Socrates can say whatever he pleases,

says the parrot, but I still don’t feel 

we relate to each other; I feel

you’re a stranger to me, pirate, you can’t

make me out really, you think

I’m some interchangeable bird. Oh no,

says the pirate, how can you even say that?

Is it the night, the darkness? No, parrot, 

stars shine even if clouds cover them…

And the two of us are on the deck of a ship

headed somewhere, God knows where,

and we’re headed together. But maybe 

it wasn’t meant like that, says the parrot, 

maybe we’re here by chance.

 

 

 [deutsche Übersetzung]

 

PIRATE: What do you call a logically inevitable indigenous person? 
   
PARROT: What?
   
PIRATE: An a priori maori!
   
PARROT: Frown
   
PIRATE: Let me explain. The pirate is sailing past a tropical island and he just 
  knows without any reference to sensory data that there’s somebody 
  already living on it.
   
PARROT: There’s no explaining something as stupid and insensitive as what 
  you just said. Can I ask you a question?
   
PIRATE: And you are Mr. Sensitive.
   
PARROT: What do you think: is the world rational?
   
PIRATE: How am I supposed to know?
   
PARROT: Okay, do you believe that somewhere in the world there may be 
  found an Irresoluble Logical Contradiction?
   
PIRATE: I guess that somewhere there must. It’s a very big world.
   
PARROT: Then there’s no such thing as a priori.
   
PIRATE: Say again?
   
PARROT: Logical contradiction anywhere is a threat to logical consequence
  everywhere. Because anything can be the consequence of a logical number.
  contradiction in just the same way as, if you divide by zero, you can get any 
  number.
   
PIRATE: You’re not allowed to divide by zero.
   
PARROT: By whom? 
   
PIRATE: What do you mean ‘by whom’? 
   
PARROT: For things like that you always need to ask cui bono.
   
PIRATE: This conversation is N.L.A. No Latin Allowed. I’m a pirate. Speak to me  
  about something this side of my intellectual horizons. Like natives.
   
PARROT: Then let’s say the pirate is sailing past a tropical island and he just 
  knows there’s natives on it. Does that mean there are natives on it?
   
PIRATE: If he knows it, it must be true. You can’t know something that’s false. 
   
PARROT: But if there’s an Irresoluble Logical Contradiction anywhere in the world, 
  he can know it but it might still turn out false. The island might be deserted.
  Or it might have only other pirates on it, each searching for his natives.
  Or it might be both deserted and teeming with pirates.
   
PIRATE: No.

 

 

 [deutsche Übersetzung]

Now I’ll never join 

that self-help group for 

pirates.¬¬—Nor I for 

their co-dependents.—

That’s the thing about 

deserted islands. 

You keep meaning to 

change your life and then 

all of a sudden 

you’re on one.—What are 

you trying to say?—

I’m not very sure.—

What if we only

believe we’re on a

deserted island 

but actually

we are now at a

writers’ colony?—

Where are the writers?—

We are the writers.—

And the sandwiches?—

I didn’t think of that.—

 

Would you rub some 

suntan lotion 

on me?—Why not

do it yourself?—

There’s an unreach- 

able spot between

my shoulder blades 

and I’m very 

afraid it’ll start 

to hurt.—So lie 

on your back!—No,

please! Pretty please!—

You’ll make me get 

suntan lotion 

all over my 

feathers! You don’t 

appreciate

what I go through 

because of you.—

 

If you were shipwrecked 

on a deserted 

island, what’s the one 

book you’d want there with

you?—What do you mean 

“if?”—What do you mean 

“what do you mean “if?””—

I mean “what do you

mean “if.””—I mean “if.”—

 

Why did you say 

the other day 

it’s difficult 

to be shipwrecked

together on 

a deserted 

island?—But it 

is difficult 

to be shipwrecked 

together on 

a deserted 

island.—Why is 

it difficult 

to be shipwrecked 

together on 

a deserted 

island?— Well, I 

mean… what’s so weird 

about saying 

it’s difficult 

to be shipwrecked 

together on 

a deserted 

island?—Is it 

me?—It’s not you.—

It is about 

me, what you said, 

isn’t it?—It’s not

about you, it’s 

just difficult 

to be shipwrecked 

together on 

a deserted 

island.—Come on, 

say it, it is 

me.—Okay, it 

is you.—Oh why 

did you say that?—

 

If shipwrecked on a

deserted island,

what book would you want

to take with you?—I

hope this shipwreck doesn’t 

make us separate.—

Separate? Where would

we separate to?—

Things might have turned out 

so much easier

had we attended

pirate-and-parrot

therapy before 

being shipwrecked.—Oh, 

don’t start that again.—

 

It is true! If we sought

counseling prior to

the shipwreck, it would have

made you more rational.— 

I am the one who’s not 

rational? You’re a bird 

who talks!—I’m a parrot!—

Parrots can’t improvise

with language. Wittgenstein

represents you as an 

example of people who

look like they speak, except

they don’t.*—Your Wittgenstein 

should keep his mouth shut if 

he has no idea 

what he’s talking about!—

Lay off Wittgenstein, friend. 

Ordinary language

is clear: Parrots parrot.

You’re allowed only to 

repeat after others.—

I beg your pardon. I’m

an emancipated

parrot. I do promise

that in the unlikely 

event you say something 

worth repeating, I shall

repeat it.—AAARRRRGH!!!

Why can’t you be more like 

Captain Macgregor’s bird?—

Oh my God! Oh my God! 

You’re looking at Carmen! 

You’re looking at Carmen!

I can’t believe it, you

are looking at other 

parrots!—Come on, I’m not

looking at Carmen!—You’re 

not looking at Carmen

except you are looking 

at Carmen. Oh, what did 

I do to deserve this?!—

 

If you were shipwrecked—

Just stop it, okay?—

Stop what?—You know what.—

No, I don’t.—AAARRRGH!—

Why do you say that?

I am the pirate,

that’s my line.—You hurt

me.—No, really,  

what book would you most 

want to bring along,

should you be shipwrecked 

on a deserted 

island?—I don’t know, 

pirate! How about

this book?—This book? But

you’re in it.—And so?—

And I am in it!—

Well now look at you!—

 But what’s even the 

meaning of this book?—

How can I know the 

meaning of this book 

when I am in it?—

You mean you can’t think

outside the book?—Can

you?—I’m a pirate!—

The hat is a dead

giveaway.—But where 

do we go from here?—

Anywhere. Any  

direction we take

is just the same as 

any other. We

are on an island.

 

 

 [deutsche Übersetzung]

I am getting so used to this island it’s becoming like second nurture to me. 

 

What if we never get rescued.

 

Maybe you should think of our catastrophe as an opportunity to become a better person.

 

I don’t want to be a better person, I want to be a better parrot.

 

How could you be a better parrot.

 

There’s always room for improvement, I could learn new words.

 

You already have such a vast vocabulary, especially for a non-native speaker.

 

Why am I a non-native speaker, I’ve been speaking your language so long I might as well

be native.

 

It’s my native language, your native language is Parrot.

 

I forgot Parrot.

 

Your native language is what you learn from infancy, which in your case is Parrot.

 

I’ve been speaking your language so long I forgot Parrot.

 

There is no such category as naturalized speaker.

 

I speak as well as you, and use many words you don’t. 

 

The words I know I know more organically and I feel meanings more. 

 

How would you go about evidencing that statement.

 

It is not me speaking, it’s cognitive science.  

 

Iterate your cognitive science, you cog.

 

Cognitive science has proven that non-native language processing affects different

brain areas, employs different mechanisms, and operates less efficiently and

more slowly than native processing.

 

Really, based on what.

 

Neuroimaging techniques that measure changes in neuronal activity as indicated by

changes in blood flow to particular brain areas.

 

My psittische momme, I need her more than ever now.

 

Yes, there will always be a distance between you and your words.

 

O will they always reside as aliens in a strange land.

 

Your voice is a giveaway, they don’t sound like they are in their natural place in your

throat.

 

O my very body is of two minds about them.

 

Stop saying O, it’s like you don’t mean it but are quoting Othello.

 

Pirate, are you saying you read Othello.

 

It was a requirement in boarding school.

 

 

 

 [deutsche Übersetzung]

Who is responsible for that print,

is it a native or an acquired?

 

Does this island have other parrots on it

and if it does, what do they speak,

 

will we come to an understanding? Why should 

we parrots rely on the signs of others,

 

sighs of others, what might

our proprietary language look like,

 

black tongue of the soul, Adamic

propositions (Adam=first parrot)?

 

What would I look like

squeaking it, bug-eyed

 

featherless, bipedal: whom

might I accost, abandon—

 

should my glossary lose its gloss, 

devolve to some glossolalia, 

 

even a howl-vowel? 

Those who speak with fake flowers

 

have all sorts of take powers,

so there. O you alien parrots,

 

alien alien parrots

of yellow beaks and black tongues,

 

dragons without dragomans, with heads

cocked in arboreal garrets

 

watching, in your breadth

and depth holding your breath and death, 

 

come out come out

wherever you are.