»Russland ist nach wie vor ein Dostojewski-Land«

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über russische und deutsche (Laut-)Dichtung, fremdsprachliche Einflüsse und das Verhältnis zu seinem Geburtsland.


Cigarrenfische (Ball + Schwitters)

Aus Hugo Balls »Seepferdchen und Flugfische« (1916) und Kurt Schwitters’ »Cigarren« (1922) hat die israelische Lautpoetin Anat Pick ihr Stück »Cigarrenfische« zusammengesetzt. Vortrag und Partitur.


Christian Bök spricht Hugo Ball

Wer hört wie Christian Bök (ausgesprochen: Christian Book) die »Seepferdchen und Flugfische« oder den »Zug der Elefanten« performt, wird darin kaum die im Kirchenstile rezitativartig gesungenen Vokalreihen wiedererkennen, von denen Ball in Die Flucht aus der Zeit gesprochen hat.


Jaap Blonk spricht Balls »Totenklage«

Der niederländische Lautpoet Jaap Blonk hat sich intensiv mit Hugo Balls Lautgedichten beschäftigt. karawa.net stellt seine Interpretation der »Totenklage« aus dem Jahr 1992 vor.  


gadji beri bimba - Hugo Balls Sprachenwunder

»Ein Déjà-vu in die Kindheit, verstanden als Folge des lautpoetischen Sprechens, scheint den Charakter und die Funktion der Lautgedichte Balls, über ihre dadaistische Tonspur hinaus, in einen mit ihrer Praxis verbundenen, rituellen Bereich zu versetzen.« Ein Essay von Norbert Lange.


»Ich kann in der Luft schreiben« – Gespräch mit Valeri Scherstjanoi

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über Hugo Ball und seine russische Übersetzung von »Karawane«, über die mystisch-religiösen Hintergründe der Lautpoesie, und darüber, wie das alles mit dem Futurismus und seiner eigenen Kunst zusammenhängt.


Ein Krippenspiel. Bruitistisch

Aufführung von Hugo Balls »Simultan Krippenspiel (Concert bruitiste)« im Deutschen Literaturinstitut Leipzig (2009). Sprecher: Tobias Amslinger, Valeri Scherstjanoi, Ulrike Feibig, Manuel Stallbaumer.

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»Indem man Dada sagt« – mit Hugo Ball auf dem sich entziehenden Grat zwischen Welt und Sprache

»Ball meets Wittgenstein – da stehen das Unsagbares, der Unsinn und die Mystik zur Verhandlung. Doch der Mensch-Maschine-Sampler kann übers Lautgedicht schnell ins Priestertum umkippen.« Essay von Johann Reißer.


Eine Ästhetik sinnlicher Assoziationen

»Sieht man die beiden Arbeitsstrategien der Écriture automatique und der Collage als entscheidende Kriterien für den Surrealismus an, so lassen sich beide unschwer an den Baley-Gedichten erkennen.« Eckhard Faul über die poetische Kollaboration von Hans Leybold und Hugo Ball.



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KARAWA.NET ERSCHEINT ZWEIMAL JÄHRLICH / ISSN 2192-1954


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