Norbert Lange

Geboren 1978 in Gdingen/Polen. Kam in den Achtzigerjahren mit seinen Eltern nach Deutschland und wuchs im Rheinland auf. Er studierte von 1999-2001 Kunstgeschichte, Philosophie und Judaistik in Berlin, dann Literatur am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit 2008 lebt er in Berlin. Er ist Gründungsmitglied der Lyrikknappschaft Schöneberg und war Redakteur der Literaturzeitschrift »radar«. 2009 und 2010 leitete er den Poetry-Chat von eMulitpoetry, einem europäischen Projekt zum kollektiven Gedichteschreiben.

Veröffentlichungen (Auswahl):
  • Rauhfasern (2005)
  • Das Geschriebene mit der Schreibhand. Aufsätze (2010)
  • Das Schiefe, das Harte und das Gemalene (2012)
  • George Oppen, Die Rohstoffe (2012)
  • Metonymie (Anthologie, 2014)
  • Charles Bernstein, Angriff der Schwierigen Gedichte (mit T. Amslinger, Léonce W. Lupette und Mathias Traxler, 2014)
Im Internet:

Brian Catling - Aureolen

»Über die Trümmer gleiten, selbst in die Asche und das Vakuum.« Gedichte von Brian Catling, übersetzt von Sonja vom Brocke und Norbert Lange. Fotos: David Tolley.


Allen Fisher - gedanken der erträumten kultur ausgetrieben

»Sechsfachraum?« Poetische Fusion aus Allen Fishers Großprojekt Gravity, as a consequence of shape. Übersetzt von Norbert Lange


Cap Poetry begins

bpNichol, der Dirty Concrete Poet und einer der Four Horsemen, o Captain, mein Captain Poetry - zusammengestellt und übersetzt von Norbert Lange (mit einem kleinen Editorial).


A Test of Poetry

Ist Pfingsten oder sind wir in Babel? Charles Bernsteins Gedicht »A Test of Poetry«, übersetzt in fünf Sprachen: Deutsch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Finnisch.


Charles Bernstein in Berlin

Video-Mitschnitte der Lesung von Charles Bernstein und seinen deutschen Übersetzern in der Lettrétage, Berlin.


Erste dummkopfelegie

»Ja, die Frühten dich wohl. Es muteteche / Ster zu, das spüest. Es hob / sie Woge heran im Vergoder / da du vorübnster, / gige sich hirwar Auftrag. / Aber bewu’s?«
Von Norbert Lange


Die italienische Grenze der Alpen

»Ich verbrauchte die Jahre seitdem. Hauptsächlich rudernd. Ich rufe an.« – Ein Montagegedicht von Charles Bernstein.


Mein Selbst sing’ ich

»Ich! sagt er, Hand auf der Brust. / Eigentlich: dem Hemd. / Und dort, eventuell, / Worum es geht.« – Gedichte von George Oppen.


»Russland ist nach wie vor ein Dostojewski-Land«

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über russische und deutsche (Laut-)Dichtung, fremdsprachliche Einflüsse und das Verhältnis zu seinem Geburtsland.


Christian Bök spricht Hugo Ball

Wer hört wie Christian Bök (ausgesprochen: Christian Book) die »Seepferdchen und Flugfische« oder den »Zug der Elefanten« performt, wird darin kaum die im Kirchenstile rezitativartig gesungenen Vokalreihen wiedererkennen, von denen Ball in Die Flucht aus der Zeit gesprochen hat.


gadji beri bimba - Hugo Balls Sprachenwunder

»Ein Déjà-vu in die Kindheit, verstanden als Folge des lautpoetischen Sprechens, scheint den Charakter und die Funktion der Lautgedichte Balls, über ihre dadaistische Tonspur hinaus, in einen mit ihrer Praxis verbundenen, rituellen Bereich zu versetzen.« Ein Essay von Norbert Lange.


»Ich kann in der Luft schreiben« – Gespräch mit Valeri Scherstjanoi

Der Lautpoet Valeri Scherstjanoi spricht mit karawa.net über Hugo Ball und seine russische Übersetzung von »Karawane«, über die mystisch-religiösen Hintergründe der Lautpoesie, und darüber, wie das alles mit dem Futurismus und seiner eigenen Kunst zusammenhängt.



Secondary menu

KARAWA.NET ERSCHEINT ZWEIMAL JÄHRLICH / ISSN 2192-1954


Syndicate content