Bertram Reinecke

Geboren 1974 in Güstrow, wuchs in Mecklenburg auf und studierte zunächst Germanistik, Philosophie und Psychologie in Greifswald. Danach folgte bis 2006 ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Schwerpunkte der Arbeit sind Montage-Varianten und palimpsestpoetische, lyrische Verfahren, die auf hergebrachtes Textmaterial angewendet werden, zusehends aber auch Texte, die sich dem Medium der Schrift entziehen. Außerdem Vorlagen für Werke der zeitgenössischen Musik (u. a. »nexus« von Christoph Beyer, uraufgeführt im Mendelssohn-Saal der Universität Leipzig, und »Sestinen über Vergänglichkeit« von Khadija Zeynalova, uraufgeführt im Rahmen der Klangwerktage Hamburg). 2010 gründete er den Verlag Reinecke & Voß.

Veröffentlichungen (Auswahl):
  • An langen Brotleinen (Verlag Wiecker Bote 2000)
  • Chlebnikov am Meer (Weiße Reihe 2003)

Im Internet:

Schreibmaschinen

»Die Gegenwartslyrik reagiert auf das Computer- und Internetzeitalter. Texte, die im Internet, aber auch in Büchern erscheinen, haben eine wenn auch oft unwillkürliche Auseinandersetzung mit dem neuen Medium geführt.« Ein Essay von Bertram Reinecke.



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KARAWA.NET ERSCHEINT EIN MAL IM JAHR / ISSN 2192-1954


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