Ulrich Holbein

Geboren 1953 in Erfurt. Ab 1972 Studium an der Fachschule für Sozialpädagogik in Darmstadt, 1974/75 Anerkennungspraktikum im Jugendheim Bad Hersfeld. Von 1976 bis 1982 in Tübingen, in dieser Zeit freie Malerei an der Hochschule für bildende Kunst in Kassel. Tätigkeiten als Hilfspfleger und als Landschaftsmaler. Seit etwa 1991 veröffentlicht er in Zeitschriften und Zeitungen regelmäßig Kolumnen, Glossen, Essays und Rezensionen (u. a. »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, »Die Zeit«, »Neue Zürcher Zeitung«) und schreibt er Radiotexte, Hörspiele und Wort/Musik-Sendungen (u. a. HR, BR, DeutschlandRadio). Holbein lebt seit 1983 in Allmuthshausen in Hessen.

Auszeichnungen:
  • Ernst Robert Curtius-Förderpreis für Essayistik (1986)
  • Preis der deutschen Tonbandfreunde (1987)
  • Arno Schmidt-Stipendium (1992)
  • Ernst Willner-Preis (1992)
  • Stipendium des Hessischen Ministeriums für Kunst und Wissenschaft (1992)
  • Hugo Ball-Preis (1993)
  • Märkisches Stipendium (1994)
  • Stipendium des Kulturfonds Berlin (1994)
  • Stipendium der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis (2000)
  • Ben-Witter-Preis (2009)
  • Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2012)
Bücher:
  • Der illustrierte Homunculus (1989)
  • Samthase und Odradek (1990)
  • Der belauschte Lärm (1991)
  • Knallmasse (1993)
  • Ozeanische Sekunde (1993)
  • Die vollbesetzte Bildungslücke (1993)
  • Warum zeugst du mich nicht (1993)
  • Das Schwein der Erkenntnis (1996)
  • Sprachlupe (1996)
  • Typologie der Berauschten (1997)
  • Werden auch Sie ein Genie! (1997)
  • Im Reich der Rümpfe und Stümpfe (2000)
  • Isis entschleiert. Roman (2000)
  • Nekrolog auf den Ladenhüter und andere (2000)
  • Zwischen Liquid-Sounds, Spirituallekt und Zwerchfellatio (2000)
  • Drehwurm (2002)
  • Ungleiche Zwillinge (2002)
  • Zu 99% genetisch identisch (2002)
  • Zwischen Urknall und Herzberg (2002)
  • Januskopfweh. Glossen, Quickies und Grotesken (2003)
  • Weltverschönerung: Umwege zum Scheinglück - ein Handbuch der lustvollen Lebensgestaltung (2008)
  • Drum TAO-Wind ins Winterland! Drei radikale Naturpropheten: Karl Wilhelm Diefenbach, Gustaf Nagel, Arthur Gustav Gräser (2008)
  • Narratorium - 255 Lebensbilder (2008)
  • Bitte umblättern. Einhundertelf Appetithäppchen (2010)
Im Internet:

Letzter Ausweg Ruhrgebiet

Warum ist Eckard Sinzig nicht halb so berühmt wie andere Dichter, trotz viermal größerem Wortschatz und Themenradius, wirklichem Lebensdrama sowie Wunderkindstatus? Sieben Gedichte von E.S., mit einer Einleitung von Ulrich Holbein.



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KARAWA.NET ERSCHEINT EIN MAL IM JAHR / ISSN 2192-1954


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